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| :: Complete news |
| Season 2009-2010 | Game day 7 | 08/01/2009, 10:40 |
 | Hungary |
vs. |
Germany |  |
| 9-6 (4-1, 1-0, 3-1, 1-4)
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Foro Italico, Roma Referee: Nenad Periš, Nicolaos Stavropoulos Delegate: Monica Brochero Spectators: 500 |
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08/01/2009 - Wolfgang Philipps |
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Ausdauer, aber keine Punkte zum WM-Abschluß |
 Beim Ungarn-Spiel erneut im Einsatz: Roger Kong. Foto: Henk Swinkels |
Deutschland Männer verloren bei den 13. FINA Weltmeisterschaften in Rom (Italien) ihr Abschlußspiel gegen Olympiasieger Ungarn mit 6:9 (1:4, 0:1, 1:3, 4:1) Toren, holten sich mit Rang sechs aber dennoch die beste deutsche WM-Plazierung seiner DSV-Auswahl seit 1991. Marc Politze traf dreimal, allerdings klebte der Sieben von Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) beim letzten Auftritt im Foro Italico mit einer Serie von Lattentreffern diesmal allerdings regelrecht das Pech an den Händen.
Trotz der Niederlage im Spiel um Platz fünf waren die DSV-Verantwortlichen nicht unzufrieden: „Die Spieler haben gezeigt, daß man mit Harmonie und Teamgeist Berge versetzen kann", sagte Stamm im Anschluß an die Partie, der unter Hinweis auf die Ausfälle von Tobias Kreuzmann im Vorfeld und Heiko Nossek während des laufenden Turniers zurecht anmerkte, daß die deutsche Auswahl in der jüngsten Vergangenheit personell schon besser besetzt gewesen war. „Platz sechs hat uns doch niemand zugetraut“, sagte der Berliner, der als Trainer seit 2001 mit Rang fünf bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen (Griechenland) ebenfalls lediglich eine Veranstaltung mit einer besseren Plazierung erlebt hat.
Zum Abschluß des 15tägigen Turniers im Foro Italico bekamen die deutschen Spieler und deren bei diesem Turnier erstmals seit Jahren wieder recht zahlreiche Anhang allerdings noch einmal vorgeführt, was in einem Spiel gegen die zuletzt gleich dreimal bei Olympia siegreichen Ungarn passiert, wenn nicht alles rund läuft. So zogen die Spieler von der Donau bereits im ersten Viertel auf 2:0 (4.) und 4:1 (8.) davon, so daß eine Wiederholung des spektakulären 7:7-Unentschiedens im ersten Duell der beiden Teams der zweiten Vorrundenpartie frühzeitig in weite Ferne rückte. „Wir wollten zwar länger Paroli bieten, aber dann haben wir die Ungarn durch leichte Fehler davonziehen lassen“, beklagte Stamm, daß der Olympiasieger bereits am Anfang entscheidende Vorteile errang.
Dabei wären für die deutschen Spieler auch diesmal mehr drin gewesen: Die beiden Unparteiischen verhängten reichlich Überzahlstrafen gegen die Ungarn, doch hier und einigen anderen Szenen klebten Deutschen Pech und Müdigkeit an den Händen. Gleich fünfmal landete der Ball von dem Seitenwechsel am Torgestänge, so daß Ungarn zwischenzeitlich bis auf 7:1 (20.) davonzog. Nach dem Seitenwechsel folgten weitere Lattentreffer, doch jetzt platzte dann zumindest bei den deutschen Angreifern der Knoten, und auch der der Halbzeit ins Tor gerückte Roger Kong fügte sich ohne Probleme in das deutsche Spiel ein, so daß die konditionell gut aufgestellte DSV-Sieben im Schlußviertel von 2:8 auf 6:9 herankam.
Neben Politze (3/2) trafen beim letzten WM-Auftritt der DSV-Auswahl am Tiber noch Julian Real, Marko Savic und Moritz Oeler. Im Endspiel um den 13. Weltmeistertitel stehen sich heute abend von 21 Uhr an unter Flutlicht Spanien und Serbien gegenüber, die bereits 1991 und 2001 im direkten Duell um WM-Gold gekämpft hatten, letztere allerdings damals noch jeweils als Jugoslawien. Im Spiel um Platz drei duellieren sich bereits heute nachmittag der entthronte Titelverteidiger Kroatien und der Olympiazweite USA, die pikanterweise beide für Niederlagen um Kampf um Bronze bekannt sind.
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